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Audi TT Concepts – Länge wird laufen

Audi TT Offroad Concept und Sportback Concept.

Audi TT Offroad Concept und Sportback Concept.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Littmann

Audi TT Offroad Concept und Sportback Concept.Audi TT Offroad Concept und Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.

Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.

Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.Audi TT Sportback Concept.

Audi TT Offroad Concept.Audi TT Offroad Concept.Audi TT Offroad Concept.

 

Von Jens Meiners und Heinrich Littmann

ampnet – 15. Dezember 2014. Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg hat sich festgelegt: Aus dem Audi TT wird eine Familie. Neben das nach wie vor ikonenhafte zweitürige Coupé und den dazugehörigen Roadster soll eine dritte Variante treten. Nur welche? Gleich drei zusätzliche Karosserieformen hat Audi binnen eines Jahres ausprobiert: Auf das im Januar 2014 in Detroit gezeigte Showcar Allroad Shooting Brake folgte im April auf der Messe in Peking der als Crossover ausgeführte fünftürige TT Offroad Concept. Im Oktober wiederum zierte das ebenfalls fünftürige, aber deutlich flachere TT Sportback Concept den Autosalon in Paris.

Der klotzig wirkende, dreitürige Shooting Brake dürfte inzwischen aus dem Rennen zu sein. Anders die Fünftürer. Um der Öffentlichkeit Appetit zu machen – und wohl auch, um die beiden Autos in realistischem Umfeld vergleichen zu können – haben sich die Ingolstädter zu einer äußerst ungewöhnlichen Aktion entschieden: Die zwei fahrbereiten Studien, vermutlich einen siebenstelligen Betrag wert, wurden in Cannes auf die Straße gebracht. Das noble Pflaster an der Cote d’Azur scheint gerade recht, um die Einzelstücke begutachten zu können. Der Asphalt auf der Promenade könnte zwar in besserem Zustand sein, aber damit müssen sich schließlich auch die Lamborghini Aventador und Maserati Gran Cabrio auseinandersetzen, die dort gerne als Fortbewegungsmittel genutzt werden.

Einen Serienprozess mit konkurrierenden Entwürfen gab es bei keiner der Studien; dafür war die Entwicklungszeit viel zu kurz. Auf die ersten Skizzen folgten dreidimensionale Modelle im Computer; daraus entstand jeweils der endgültige Entwurf. Anschließend wurden die Modelle aufgebaut: das gelbe Offroad Concept mit Serienachsen, ansonsten jedoch weitgehend aus GFK, während das Sportback Concept ein auseinandergeschnittener Serien-TT ist, der verlängert und angepasst wurde. Großserienqualität darf man von derartigen Einzelstücken nicht erwarten. Doch es ist bemerkenswert genug, dass die Fahrzeuge überhaupt aus eigener Kraft fahren und eine derart anspruchsvolle Materialanmutung besitzen.

Bulliger Offroader

Die fünftürigen Derivate, beide mit einem gegenüber dem Coupé um zwölf Zentimeter verlängerten Radstand, sind von deutlich unterschiedlichem Charakter. Das Offroad Concept tritt mit einer Höhe von 1,53 Metern und in Kontrastfarbe ausgeführten Applikationen weitaus martialischer auf als der Serien-TT. Während Scheinwerferkontur und Rückleuchten weitgehend der Basis entsprechen, ist der Grill eigenständig konturiert; er deutet eine achteckige Form an, die in Zukunft an weiteren Crossover-Modellen der Marke verwendet werden könnte. Interessanterweise wandern die Audi-Ringe von der Motorhaube in den Kühlergrill, und der Übergang der vorderen Kotflügel in die Stoßfläche – die vermutlich schwächste Partie des Serien-TT – ist viel eleganter gelöst als beim Coupé. Doch insgesamt wirkt das Offroad Concept eher bullig und gedrungen-kompakt, wozu auch die gewaltigen Kotflügelverbreiterungen beitragen, die weit in die Clamshell-Haube hineinragen.

Für die Motorisierung dieses Crossovers hat sich Audi einen Hybridantrieb ausgedacht, bei dem ein 215 kW / 292 PS starker 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit einem Elektromotor gekoppelt ist; an der Hinterachse arbeitet ein weiterer Elektromotor. Die Systemleistung soll bei 300 kW / 408 PS liegen, das maximale Drehmoment bei wuchtigen 650 Newtonmetern; über das projektierte Gewicht schweigt sich Audi aus. Rein elektrisches Fahren ist möglich – bis zu 50 Kilometer weit. Der Spurt von 0 auf 100 km/h soll 5,2 Sekunden dauern.

Italienisch wirkender Sportback

Weitaus besser erledigt diese Übung das Sportback Concept, bei dem für den Standardsprint gerade einmal 3,9 Sekunden verstreichen. Verantwortlich dafür ist der gleiche 2,0-Liter-TFSI, hier allerdings mit konventionellen Mitteln und ohne Elektrifizierung auf glatte 400 PS (294 kW) gebracht. Das weniger komplexe Antriebskonzept korrespondiert hier mit einer Formensprache der klassischen Eleganz. Der Fünftürer ist mit 1,38 Metern nochmals um drei Zentimeter flacher als der reguläre TT; die Form profitiert nicht nur von den gestreckten Proportionen, sondern auch von einem völlig neugestalteten Heckabschluss von geradezu italienischer Schärfe. Der Sportback entfernt sich damit von der ikonenhaften Basis und interpretiert das Heck deutlich anders. Insider berichten, dass ursprünglich für den zweitürigen TT eine ähnliche Lösung diskutiert worden sei.

Auch beim Sportback Concept wandern die Audi-Ringe wieder in den Kühlergrill; abgesehen davon gibt es weitere Merkmale, die in Zukunft den Weg in die Serie finden könnten. Dazu gehören die auf zwei extrem schlanken Stützen aufgeständerten Außenspiegel sowie die LED-Laser-Scheinwerfer mit einer neuen Kontur, die sich nunmehr eng an den Kühlergrill anschmiegt. Die unteren Lufteinlässe werden von einer Strebe in Wagenfarbe unterbrochen, während sich die Kotflügelverbreiterungen im Gegensatz zum Offroad Concept eng an der etwas holzschnittartig ausgeführten Serie orientieren.

Und das Interieur? Bei beiden Studien beschränken sich die Änderungen hier auf ein Minimum. Und das ist auch gut so, denn mit dem TT-Serien-Cockpit hat Audi Maßstäbe gesetzt. Die Reduzierung auf das Wesentliche und der Wegfall des Zentralbildschirms dürften Schule machen. Hintensitzende können sich hingegen über sehr viel großzügigere Platzverhältnisse als beim Coupé freuen, dessen Fond für Erwachsene als Folterkammer dienen könnte.

Hier noch einmal zum Vergleich. Audi TT (Serienmodell): Länge 418 cm – Breite 183 cm – Höhe 141 cm – Radstand 251 cm; Audi TT Offroad Concept: Länge 439 cm – Breite 185 cm – Höhe 153 cm – Radstand 263 cm; und Audi TT Sportback Concept: Länge 447 cm – Breite 189 cm – Höhe 138 cm – Radstand 263 cm.

Italienisch anmutende Eleganz oder Crossover-Brutalismus? Eines der beiden Modelle wird gebaut, die Diskussion soll bei 50:50 stehen. Unser bescheidener Vorschlag: Wie wäre es mit beiden? (ampnet/jm/hl)

Schneeketten in den Bergen unverzichtbar

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Schneeketten.

Schneeketten.

Foto: Tschovikov/GTÜ/Auto-Medienportal.Net

ampnet – 16. Dezember 2014. Wer zum Winter- und Skiurlaub in die Berge fährt sollte nicht nur mit Winterreifen unterwegs sein, sondern für alle Fälle auch Schneeketten in den Kofferraum packen. Vor allem Pass-Straßen und steile Pisten können bei Schneefall zu einer echten Herausforderung werden, warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). In solchen Situationen erweisen sich Schneeketten als gute Hilfe. Sie sichern auch unter schwierigsten Bedingungen das Vorankommen auf Schnee. Beim Anfahren auf vereistem Untergrund ist eine Kette fast unschlagbar.

Allerdings ist es gar nicht so einfach, die passenden Ketten für das eigene Auto auszuwählen. Das Angebot scheint riesig. Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Arten von Ketten unterscheiden: Seilketten, Ringketten (Bügelketten) und Komfortketten. Die Montage einer Seilkette ist eine schweißtreibende und schmutzige Angelegenheit. Handschuhe sind Pflicht. Der an einem Ring befestigte Kettensatz wird hinter dem Rad durchgezogen, im Radhaus angehoben und anschließend verschlossen. Dann erst kann die Kette selbst auf dem Reifen ausgerichtet werden. Bei den teureren Ring- oder Bügelketten wird der elastische Bügel, der die Kette als Ganzes trägt, mit einem Griff um das Rad gestülpt. Durch die Spannung im Ring hält die Kette ihre Position und muss nur noch auf der Vorderseite des Reifens verzurrt werden.

Beim Anbringen eindeutig im Vorteil sind die Komfortketten mit mehr Mechanik. Sie werden über den Reifen gelegt, dann fährt man eine halbe Umdrehung vorwärts, kontrolliert den richtigen Sitz, spannt und schon sitzt die Kette. Bei den anderen Kettenarten ist die Montage weitaus anspruchsvoller und dauert länger.

Für Autos mit sehr wenig Platz im Radhaus gibt es Ketten mit besonders dünnen Gliedern. Doch auch bei einfachen Ketten gibt es Innovationen, zum Beispiel Felgenschoner oder einen automatischen Spanner, die bei GTÜ-Tests bereits positiv auffielen.

Auf jeden Fall sollte eine „Probestunde“ in der Garage oder auf trockenem Untergrund erfolgen, damit die Montage im Ernstfall nicht schnell zu einer Sisyphus-Arbeit wird, denn das Handling der Ketten ist gerade für Anfänger nicht immer ganz einfach. Wer die Montage beispielsweise bei Schneetreiben und ungeduldigen Autofahrern durchziehen muss, dürfte trotzt Minusgraden schnell ins Schwitzen kommen. Mit etwas Übung lässt sich das spielend verhindern.

Ketten leiden im Gebrauch sehr stark. Nasse Ketten sollten nach Gebrauch in einen Eimer oder auf einer Matte im Kofferraum untergebracht und bei der nächstbesten Gelegenheit gründlich von Salz und Schmutz befreit werden, empfiehlt die GTÜ. Das erhöht die Lebensdauer. Dazu eignet sich ein großer Eimer mit einem Schuss Spülmittel. Anschließend müssen die Ketten gut trocken werden. Wer nicht an die Pflege denkt, muss damit rechnen, im nächsten Winter eine rostige Überraschung zu erleben. (ampnet/jri)

Skigepäck sicher verstauen

Ladungssicherung.

Ladungssicherung.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

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ampnet – 18. Dezember 2014. Bei einem Unfall im Skiurlaub kann Wintergepäck schnell gefährlich werden. Ein ungesicherter Koffer, der circa 20 Kilogramm wiegt, trifft bei einem Crash mit Tempo 50 mit einer Wucht von bis zu einer Tonne auf. Der ADAC empfiehlt für Urlaubsfahrten, das Gepäck mit Spanngurten an Zurrösen zu befestigen – auch den Skihelm. Die Gurte sollten vor der Beladung eingefädelt werden, damit sie eventuell über eine Decke kreuzweise gespannt werden können.

Lose Skistiefel lassen sich am besten in den beiden Fußräumen hinter Fahrer und Beifahrer verstauen. Ein nicht gesicherter Gegenstand kann bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h das 50-fache seiner Gewichtskraft an Wucht entwickeln. Die Rücksitze sollten nicht umgeklappt werden, sie können als schützende Trennwand dienen. Ungesicherte Ladung wird mit einem Punkt in Flensburg und bis zu 75 Euro Strafe geahndet. Außerdem kann es Probleme mit der Versicherung geben.

Autos mit einer Dachbox oder einem Skiträger reagieren empfindlich auf Seitenwind, also muss das Fahrverhalten dementsprechend angepasst werden. Auch die geänderte Fahrzeughöhe ist zu berücksichtigen, spätestens bei der Einfahrt in eine Tiefgarage kann es hier zu Problemen kommen. Schließlich sollte man vor dem Start in den Urlaub darauf achten, dass der Ski- oder Grundträger der Dachbox fest montiert ist. Beim Beladen der Box gilt: Schwere Gegenstände wie Skistiefel gehören in den vorderen Bereich. (ampnet/nic)