Langes Wochenende sorgt für volle Straßen

Stau auf der Autobahn.

Stau auf der Autobahn.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

ampnet – 14. Mai 2012. Der Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag, dem 17. Mai, wird für volle Straßen sorgen. Viele werden am Freitag Urlaub nehmen und das lange Wochenende zu einem Kurzurlaub nutzen. Bereits am Mittwochnachmittag rechnet der ADAC auf vielen Autobahnen mit Staus.

Am Sonntag ist dann wieder Rückreiseverkehr angesagt. Besonders staugefährdet sind dabei – auch durch viele Baustellen – die Großräume Hamburg, Berlin, Köln und München, die A 1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck, die A 3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg, die A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel, die A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg, die A 7 Hannover – Würzburg – Füssen und die A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg. Staugefahr besteht auch auf der A 9 Berlin – Nürnberg – München, auf der A 11 Berlin – Stettin, auf der A 19 Wittstock – Rostock und auf der A 24 Berlin – Hamburg.

 

Auch in Österreich, Italien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden ist der Donnerstag ein Feiertag. So wird dort ebenfalls reger Verkehr herrschen. (ampnet/nic)

 

 

ACE: Kraftstoff bis zu 5 Cent günstiger

Zapfsäulen.

Zapfsäulen.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ACE

ampnet – 15. Mai 2012. Die Preise für Kraftstoffe sind auch in Deutschland unter Druck geraten. „Auf dem wichtigen Rotterdamer Markt haben die Preise für Mineralölprodukte merklich nachgegeben, daher wäre jetzt ein Anstieg der Tankstellenpreise gar nicht zu rechtfertigen", lautet die Schlussfolgerung des Auto Club Europa. Nach Angaben des ACE kostete hierzulande Anfang der Woche E10-Benzin im Schnitt 1,61 Euro je Liter und damit 5 Cent weniger als vor einer Woche.

Der Preis für Super Plus lag bei 1,71 Euro (Vorwoche: 1,73 Euro) und der für Diesel bei 1,47 Euro (1,50 Euro). Nur für Eurosuper 95 mussten mit im Schnitt 1,64 Euro je Liter ebenso viel gezahlt werden wie in der Vorwoche.

 

Der ACE rät Verbrauchern, beim Tanken die Augen offen zu halten und Preise zu vergleichen. Spritkauf an Marken- und Autobahntankstellen müsse teuer bezahlt werden. Auch im Ausland können Autofahrer beim Tanken sparen. Derzeit noch teurer als in Deutschland ist laut ACE das Super-Benzin weiterhin in den Niederlanden, in Dänemark und in Belgien. Günstiger als hierzulande ist dem ACE-Report zufolge Super-Benzin in Luxemburg (1,39 Euro/Liter), Polen (1,41 Euro), Österreich (1,49 Euro), der Schweiz (1,50 Euro), Tschechien (1,53 Euro) sowie in Liechtenstein (1,57 Euro). (ampnet/jri)

ADAC: Kraftstoffpreise hinken gesunkenem Ölpreis hinterher

Kraftstoffpreise in Deutschland (9.5.2012).

Kraftstoffpreise in Deutschland (9.5.2012).

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

ampnet – 10. Mai 2012. Mit dem deutlich gesunkenen Ölpreis sind auch die Kraftstoffpreise in Deutschland zurückgegangen. Trotzdem sind die Preise für Benzin und Diesel nach Meinung des ADAC immer noch zu hoch. Nach Angaben des Clubs kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Schnitt 1,605 Euro – drei Cent weniger als vor Wochenfrist. Auch Dieselfahrer dürfen etwas aufatmen: Ihr Kraftstoff verbilligte sich um 3,6 Cent auf 1,465 Euro.

Lag der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent vor einer Woche noch bei 119 Dollar, ist er mittlerweile auf 110 Dollar abgesackt. Dies, so der ADAC, hätte einen weitaus stärkeren Rückgang des Benzinpreises bewirken müssen. (ampnet/nic)

 

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Dekra bietet Safety Check

ampnet – 5. Mai 2012. Der Dekra Safety Check für junge Autofahrer geht im Jahr 2012 in die sechste Runde. Bei der Verkehrssicherheitsaktion von Deutscher Verkehrswacht, Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) und DEKRA sind junge Autofahrer zu einem kostenlosen Sicherheitscheck ihrer Autos eingeladen. Die bundesweite Aktion unter dem Motto „Erst checken – dann Gas geben!“ läuft vom 28. Mai bis 7. Juli 2012 an allen Dekra-Niederlassungen.

Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Als Hauptgewinn gibt es für die Teilnehmer ein Meet- & Greet mit Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg auf der Essen Motorshow im Dezember zu gewinnen. Mit von der Partie ist auch der Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg, der in der Saison 2012 für das Formel 1-Team Sahara Force India an den Start geht.

 

Mit der Aktion verfolgen die Initiatoren das Ziel, das nach wie vor hohe Unfallrisiko der jungen Fahrer weiter zu verringern. Die 18- bis 24-Jährigen sind noch immer die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr. Im Jahr 2010 gehörten dieser Gruppe 19 Prozent aller Getöteten und 20 Prozent aller Verletzten im Straßenverkehr an bei einem Anteil von 8,3 Prozent an der Bevölkerung. Damit ist das Risiko der jungen Frauen und Männer mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt. Gründe für die hohe Unfallbeteiligung sind die noch geringe Fahrpraxis und höhere Risikobereitschaft in diesem Alter, oft aber auch die Fahrzeuge.

 

Beim Dekra Safety Check prüfen die Sachverständigen ohne Einfluss auf die Gültigkeit der HU-Plakette wichtige Sicherheitsbauteile, wie Bremsen, Fahrwerk, Lenkung, Räder, Karosserie, Beleuchtung, Sicht und die Sicherheitsausstattung. (ampnet/nic)

 

Hauptuntersuchung: 18 Prozent der Autos mit erheblichen Mängeln

 ampnet – 2. Mai 2012. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 26,4 Millionen Fahrzeuge zur Hauptuntersuchung vorgeführt. Das waren 4,2 Prozent mehr als 2010. 46,7 Prozent der untersuchten Fahrzeuge waren über neun Jahre alt. 14,1 Millionen Fahrzeuge (53,5 %) waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) ohne Mängel. Der Anteil der Fahrzeuge mit geringen Mängeln lag bei 28,3 Prozent und mit erheblichen Mängeln bei 18,1 Prozent. 17 870 Fahrzeuge (0,1 %) erwiesen sich als verkehrsunsicher.
 
Die häufigsten Mängel bei den im Jahr 2011 untersuchten Fahrzeugen waren wie im Vorjahr die Beleuchtung (35,1 %), die Bremsanlage (26,1 %) und die Achsen und Räder (21,1 %). Bei 18,8 Prozent der untersuchten Fahrzeuge entdeckten die Prüfer umweltrelevante Mängel, wie Geräuschemissionen, Abgase, elektromagnetische Verträglichkeit und Ölverlust.

Je Fahrzeug wurden durchschnittlich 2,6 Mängel festgestellt. Die Nutzfahrzeuge fielen mit 3,22 Mängeln, wie schon in den vergangenen Jahren, überdurchschnittlich auf. Mit 1,57 Mängeln lagen die Krafträder unterhalb des Durchschnitts.

10,26 Millionen (38,9 %) der Hauptuntersuchungen fanden beim TÜV statt. Bei der Dekra wurden 8,99 Millionen (34,1 %) und bei der GTÜ 3,74 Millionen (14,2 %) der Überprüfungen durchgeführt. Für 12,8 Prozent der Untersuchungen wurden sonstige Organisationen ange-steuert.
Neben den vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen wurden 2011 insgesamt 1,3 Millionen Einzelabnahmen durchgeführt. Die Anzahl war erneut rückläufig (- 1,3 %). Spezielle Gutachten waren dagegen mehr gefragt als im Vorjahr (+ 10,0 %). 47.947 Oldtimer, 20.845 Fahrzeuge zur Personenbeförderung und 17 266 Fahrzeugteile wurden zur Prüfung vorgeführt. (ampnet/(jri)

  

ADAC veröffentlicht Pannenstatistik 2011

 

ampnet – 26. April 2012. Autos von deutschen Herstellern sind die Sieger der aktuellen Pannenstatistik des ADAC. Zum ersten Mal haben die Pkws „Made in Germany“ in allen sechs Fahrzeugklassen gewonnen. In der Mittelklasse finden sich unter den Top Ten sogar nur Autos heimischer Firmen. Auch in der oberen Mittelklasse/ Oberklasse dominieren sie das Ranking. Auch wenn die Fahrzeuge deutscher Hersteller inzwischen in der ganzen Welt produziert werden, sind sie heute zuverlässiger denn je.

 
Der Audi A 5 führt die Mittelklasse an, dicht gefolgt von seinem Bruder Q 5 und dem BMW X 3. Frühere Dauersieger wie der Toyota Avensis oder der Mazda 6 landen nicht mehr unter den ersten zehn. Auch in der Oberklasse siegen die Ingolstädter mit dem A 6. Gleich dahinter liegen der 5er BMW und die Mercedes E-Klasse. In der unteren Mittelklasse erweisen sich die Mercedes A- und die B-Klasse als die zuverlässigsten Pkws, auf Platz drei folgt der BMW 1er. Bei den Kleinwagen belegt der BMW Mini Platz eins, der Mitsubishi Colt landet als einziger Japaner auf Platz zwei, gefolgt vom Opel Meriva und dem Dacia Sandero. Zum ersten Mal in der Untersuchung dabei ist der Ford Ka (neues Modell), der sich in der Kleinstwagenklasse gegen den Renault Twingo und den Toyota Aygo durchsetzen konnte.

Haupt-Pannenursache ist die Elektrik, weil Batterien, Anlasser oder Generatoren versagen. Das liegt zum einen an der steigenden Zahl der elektrischen Verbraucher an Bord, zum anderen aber auch an modernen Start-Stopp-Anlagen. Probleme mit Batterien sind auch der Grund, warum die beiden Hersteller Honda und Hyundai mit ihren neueren Modellen in der diesjährigen ADAC Pannenstatistik schlecht abschneiden.

Ausgewertet wurden dieses Jahr 230 000 der über vier Millionen Pannen, bei denen der ADAC 2011 um Hilfe gerufen wurde. Herangezogen werden nur technische Pannen. Die betroffenen Autos sind dabei nicht älter als sechs Jahre, müssen in mindestens drei aufeinander folgenden Jahren im wesentlichen unverändert gebaut und in einem der Jahre mindestens 10 000-mal zugelassen worden sein. Alles in allem wurden in diesem Jahr 92 Modellreihen untersucht. (ampnet/nic)

 

 

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